Tryp­to­phan ver­bes­sert objek­tive und sub­jek­tive Schlafqualitätsmaße

Hud­son und die Mit­for­scher unter­such­ten in ihrer Stu­die an 57 Men­schen, die unter chro­ni­scher Schlaf­lo­sig­keit lit­ten wel­che Effekte sowohl Tryp­to­phan aus natür­li­cher Quelle als auch phar­ma­zeu­ti­sches Tryp­to­phan. Letz­te­rem wurde häu­fig eine bes­sere Wir­kung nach­ge­sagt, da es iso­liert ver­ab­reicht wer­den kann und damit nicht mit ande­ren lang­ket­ti­gen neu­tra­len Ami­no­säu­ren um den Zutritt über die Blut-Hirn-Schranke ins Gehirn kon­kur­rie­ren muss. Die bei­den Tryptophan-Arten (250 mg) wur­den jeweils mit dem Koh­len­hy­drat Glu­cose kombiniert.

Die Ergeb­nisse der Stu­die zei­gen, dass sowohl das phar­ma­zeu­ti­sche als auch das natür­lich gewon­nene Tryptophan:

  • die objek­tiv gemes­sene Schlaf­qua­li­tät ver­bes­sert (Schlaf­dauer, Schla­f­ef­fi­zi­enz, Wachphasen, …).
  • die sub­jek­tiv wahr­ge­nom­mene Schlaf­qua­li­tät verbessert.

Quelle: Hud­son et al., Nut­ri­tio­nal Neu­ro­sci­ence 2005, 8 (2): 121–127