Magne­sium erhöht den Tief­schlaf­an­teil und redu­ziert das Stress­hor­mon Kortisol

In einer wis­sen­schaft­li­chen Stu­die unter­such­ten Schlaf­for­scher des Max-Planck-Institutes den Effekt von Magne­sium auf den Schlaf und die Hor­mon­kon­zen­tra­tio­nen bei älte­ren Per­so­nen. An der Stu­die nah­men 12 Pro­ban­den im Alter von 60 bis 80 Jah­ren teil. Die Pro­ban­den erhiel­ten ein­mal für eine Dauer von 20 Tagen Magne­sium und anschlie­ßend nach einer 2-wöchigen Ruhe­phase erneut für 20 Tage ein Pla­cebo. In dem Unter­su­chungs­zeit­raum wurde das Schlaf­ver­hal­ten mit­tels EEG auf­ge­zeich­net und die Kon­zen­tra­tio­nen bestimm­ter Hor­mone (u.a. Kor­ti­sol, Renin, Aldos­t­e­ron)  bestimmt.

Die zen­tra­len Ergeb­nisse die­ser Stu­dien zeigen:  

  • Die Ein­nahme von Magne­sium führt zu einem erhöh­ten Anteil an erhol­sa­men Tief­schlaf in der Nacht.
  • Die Kon­zen­tra­tion des Stress­hor­mons Kor­ti­sol war nach der Ein­nahme von Magne­sium reduziert.
  • Magne­sium wurde von den Pro­ban­den sehr gut ver­tra­gen und zeigte keine Nebenwirkungen.

Quelle: Held et al., Phar­ma­co­psych­ia­try, 2002; 35: 135-143