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    Besser schlafen – Was sind die Ursachen von Nachtschweiß?

    Besser schlafen – Was sind die Ursachen von Nachtschweiß?

    Im Schlaf schwitzen ist ein gewöhnlicher physiologischer Vorgang, der im Rahmen der natürlichen Wärmeregulierung abläuft und den der Schläfer normalerweise nicht wahrnimmt. Der Begriff “Nachtschweiß” bezeichnet jedoch ein übermäßig starkes Schwitzen in der Nacht. Die Ausprägung von Nachtschweiß kann dabei sehr unterschiedlich sein – von einem leichten Schweißfilm auf der Haut bis hin zum vollständigen Durchschwitzen von Nacht- und Bettwäsche.

    Nachtschweiß

    Quelle: Maren Beßler  / pixelio.de

    In den meisten Fällen führt starker Nachtschweiß zu Schlafstörungen, da man durch das Schwitzen oder das anschließend einsetzende Kältegefühl aufwacht.

    Die Ursachen von Nachtschweiß können vielfältige sein und lassen sich grob in zwei Kategorien einordnen:

    1. Externe Ursachen wie Schlafumgebung und Konsumverhalten. Hierzu zählt u.a. die Umgebungstemperatur im Schlafbereich und die Nachtwäsche bzw. Bettwäsche, die sich direkt auf unsere Körperkerntemperatur auswirken. Eine zu hohe bzw. zu niedrige Körpertemperatur wirkt sich negativ auf die Schlafqualität aus. Auch der Konsum von scharfen und fettigen Speisen  sowie bestimmter Medikamente (Antidepressiva, Neuroleptika, Antidiabetika, Hormonersatzpräparate) und Alkohol kann die Schweißproduktion in der Nacht übermäßig fördern.
    2. Körpereigene Ursachen wie Stress und körperliche Erkrankungen sind weitere häufige Ursachen für eine gesteigerte Nachtschweißproduktion, die den Schlaf stören kann. Stress und psychische Erschöpfung führen zu einer vermehrten Ausschüttung von Stresshormonen wie Adrenalin und Noradrenalin, wodurch die nächtlichen Schwitzattacken – u.a. durch eine Weitung der Gefäße in der Haut – gefördert werden. Zu den am meisten in Zusammenhang mit Nachtschweiß genannten Krankheitsbildern gehören hormonelle Störungen (Schilddrüsenüberfunktion, Wechseljahre) und Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus. Auch viele akute und chronische Infektionskrankheiten, Immunerkrankungen und neurologische Erkrankungen können normale Regelvorgänge im Körper stören und  nächtliches Schwitzen fördern.

    Zwischen gestörter Nachtruhe und Nachtschweiß besteht eine Wechselbeziehung, denn die nächtlichen Schwitzattacken verringern die Schlafqualität und wecken den Betroffenen auf. Eine wissenschaftliche Studie von Dr. James Mold von der University of Oklahoma zeigt, dass nächtliches Schwitzen direkt mit diversen Schlafproblemen zusammenhängt. So führt Nachtschweiß u.a. zu einem unruhigen Schlaf durch vermehrte Beinbewegungen und dadurch zu einer doppelt so hohen Tagesmüdigkeit.

    Wie ihr seht, hat Nachtschweiß einen direkten Einfluss auf eure Schlafqualität und die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit am darauffolgenden Tag. Solltet ihr auch ab und an einen durch Nachtschweiß gestörten Schlaf haben, hoffen wir, euch mit dem Beitrag weitergeholfen zu haben.

     

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    Hanno Deyle
    Über Hanno Deyle
    Hanno ist einer der Gründer von Third of Life®. Die Erkenntnis, wie wichtig guter Schlaf für Leistungsfähigkeit und Gesundheit ist und wie wenig innovative Produkte es zur Optimierung des Schlafes heute gibt, war für ihn die Motivation gemeinsam mit Frieder Kuhn die Third of Life GmbH zu gründen.
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